Du hast Feedback zu deinem Text bekommen — von FirstReader, vom Lektorat, von einem Testleser. Und vermutlich siehst du manches davon anders. Das ist normal: Du kennst deinen Text am besten und weißt, was du an welcher Stelle beabsichtigst. Ein Teil des Feedbacks kann sich dann falsch oder überzogen anfühlen.
Die Frage ist: Liegst du damit richtig, oder verteidigst du eine Stelle, die tatsächlich nicht funktioniert? Dafür wäre eine zweite, unabhängige Einschätzung hilfreich. Genau dafür eignet sich ein Gespräch mit einer KI überraschend gut:
- Sie verteidigt keine eigene Meinung von vorhin und kann jede Runde neu und unvoreingenommen prüfen.
- Sie ist beliebig oft verfügbar, ohne dass es jemandem lästig wird.
- Sie kann denselben Maßstab konsequent durchhalten, auch über viele Runden.
- Sie sagt direkt, was nicht funktioniert, ohne es zu beschönigen oder zu übertreiben.
Für Claude habe ich dafür einen speziellen Skill entwickelt: Lektorats-Schritte. Er gibt dir Feedback auf das Feedback und darüber hinaus.
Kann die KI das Feedback nachvollziehen?
Der Durchgang „Nachvollziehen“ prüft das Feedback, das du zum Text erhalten hast (bei FirstReader also die Diagnose). Ist es nachvollziehbar?
Du hast überarbeitet — wie sieht die KI das jetzt?
Wenn du danach deinen Text überarbeitet hast, prüft „Revision“ die neue Fassung gezielt gegen die vorher benannten Punkte.
Wenn der Text für dich rund ist
Bist du mit dem Text inhaltlich zufrieden, wechselt der Blick auf die Zeile. „Handwerk“ zeigt objektive Fehler — Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung. „Stil“ macht Vorschläge gemessen an deiner eigenen Linie: Wiederholungen, Ton, Rhythmus.
Du kannst den Skill hier herunterladen und bei Claude hinzufügen. Wenn du den Skill nutzen willst, gib bei Claude „Nutze den Skill Lektorats-Schritte“ ein. Mit „Auswahl“ erhältst du die oben genannten Schritte mit kurzen Erklärungen.